Aktuelles - Neuste Nachrichten

 

Vorsicht Fußgänger – Fußgänger Vorsicht!

Ein alltägliches Bild: An und auf Zebrastreifen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und im schlimmsten Fall zu Unfällen mit Verletzten oder Toten. Das Problem liegt oft auf beiden Seiten. Oft lässt sich beobachten, wie Kraftfahrer zu schnell an den Zebrastreifen heranfahren, um erst kurz vorher so richtig „in die Eisen zu gehen“. Häufig nehmen sie Fußgänger am Zebrastreifen nicht rechtzeitig wahr, weil sie noch schnell eine Nachricht auf dem Smartphone tippen, den Lieblingssong im Radio mitsummen oder der interessanten Geschichte des Beifahrers lauschen.

Auf der anderen Seite treten Fußgänger an den Fußgängerüberweg heran, ohne eine Sekunde von ihrem Smartphone aufzuschauen und die Fahrbahn dann sozusagen blind zu überqueren.
Beide verhalten sich falsch und leben gefährlich – denn ein Zebrastreifen „lebt“ von Kommunikation! Kraftfahrer dürfen laut Straßenverkehrsordnung nur mit mäßiger Geschwindigkeit an Fußgängerüberwege heranfahren (StVO § 26), sofern ein Passant diesen erkennbar überqueren möchte. Aber auch Fußgänger sind in der Pflicht: Wer die andere Straßenseite sicher erreichen möchte, sollte sich davon überzeugen, dass auch der Autofahrer diesen Wunsch wahrgenommen hat. Fußgänger wie Kraftfahrer sollten den Blickkontakt mit dem jeweils anderen suchen. Im Zweifel lieber warten …

Bildquelle (DEGENER Verlag GmbH, Ikarusallee 34, 30179 Hannover)

Quelle: DEGENER Verlag GmbH, Ikarusallee 34, 30179 Hannover

 

Wer sich nicht umstellt, den bestrafen – Versicherung und Paragraphen

Autofahrer haben es nicht leicht: Zweimal im Jahr wird die Uhrzeit (nicht nur für Autofahrer, aber auch für sie) umgestellt – und zweimal im Jahr wird von Autobesitzern verlangt, die Räder zu wechseln. Das ist aufwändig. Wer es nicht selber machen kann, muss (rechtzeitig) einen Termin in der Werkstatt oder beim Reifendienst machen und sich überhaupt erstmal die Zeit nehmen. Wie gut könnten es da z. B. Fahrlehrer haben: Theoretisch können sie gleich vier Fahrschülern gleichzeitig theoretischen und praktischen Unterricht vermitteln, während jeder ein Rad am Schulungsfahrzeug wechselt. Daneben wären noch weitere Wintervorbereitungs-Checks und Maßnahmen möglich (siehe weiter unten).

Aber das muss jeder selber wissen. Zunächst aber gilt es, rechtzeitig die Reifen zu wechseln, denn „Glätte durch Regen, Schnee oder Eis – das typische Herbst- und Winterwetter – ist laut Statistischem Bundesamt mit rund 13.000 Fällen pro Jahr genauso oft der Grund für Unfälle mit Personenschäden wie Trunkenheit am Steuer oder Fehler beim Überholen. Gerade bei schwierigen Straßenverhältnissen sollte deshalb besonders auf die Verkehrssicherheit des eigenen Fahrzeuges geachtet werden“, mahnen Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) und geben zu bedenken: „Mit einem unzureichend verkehrssicheren Auto riskiert der Fahrer nicht nur ein Bußgeld, sondern in Unfallsituationen möglicherweise auch seinen Versicherungsschutz“. Zwar übernehme die Kfz-Haftpflicht-Versicherung die Kosten für die Reparatur des Fremdwagens sogar bei unüberlegtem Verhalten, für die Schäden am eigenen Fahrzeug komme es aber auf die (teils sehr unterschiedlichen) Bedingungen einer Teiloder Vollkasko-Versicherung an. Wer bei schwierigen Wetterverhältnissen eine mögliche Beeinträchtigung des Versicherungsschutzes vermeiden und sich vor Bußgeldern schützen möchte, dem rät die DVAG, sich nicht bloß auf die Reifen zu konzentrieren... [weiterlesen]

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Licht ins Dunkel - mit neuer, benutzerfreundlicher Plakette

Mit dem Herbst beginnt für Autofahrer – und damit auch für Fahrschulen – die Auseinandersetzung mit Kälte, Nebel und Dunkelheit. Dem Licht kommt jetzt besondere Bedeutung zu: Ist es anfangs noch die tief stehende Sonne, die das Fahren erschwert, gesellt sich jetzt nach und nach der spät lichtende Nebel und die früh einsetzende Dunkelheit dazu. Im Zwielicht der Morgen- oder Abenddämmerung, dieser Mischung von natürlichem und künstlichem Licht, in dem die Umrisse von etwas Entfernterem verschwimmen, fallen in dieser Zeit die „Einäugigen“ unter den Fahrzeugen besonders auf – und dabei handelt es sich immer seltener um Motorräder.
Fast noch schlimmer sind die Fahrzeuge, deren Leuchten – sei es aus Verschleiß oder als Nachwirkung einer Do-it-yourself-Reparatur – wild in die Gegend blenden, vornehmlich in den Gegenverkehr.
Deshalb ist der Oktober seit Jahrzehnten der Licht-Test-Monat. Auch in diesem Jahr, bei der 59. Auflage der kostenlosen Aktion, beteiligen sich die Niederlassungen der Sachverständigenorganisation DEKRA, TÜV, GTÜ und andere Partner der Kampagne wie die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen, an einem Gratis-Check der Beleuchtungseinrichtungen. Die Verkehrssicherheitsaktion Licht-Test gibt es schon seit 1956. Der bestandene Check wird mit der Aktionsplakette an der Windschutzscheibe dokumentiert. In diesem Jahr wird die Papierplakette von einer hochwertigen, leichter ablösbaren Folienplakette abgelöst. – Ein Aufkleber, der an jedes vorbildliche Fahrschulauto (und ein Thema, das in den Unterricht) gehört.
Wie wichtig diese Überprüfung ist, zeigt ein Blick in die amtliche Unfallstatistik, betont Dr. Gerd Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH. Mehr als ein Drittel aller Verkehrstoten in Deutschland sei bei Dämmerung oder Dunkelheit zu verzeichnen, auf Autobahnen sogar über 44 Prozent der Getöteten. Bei den Licht-Test-Aktionen der vergangenen Jahre habe regelmäßig rund jedes dritte Fahrzeug Mängel an den lichttechnischen Einrichtungen gehabt. „Diese Zahlen zeigen eindrücklich, wie wichtig es ist, jetzt zu Beginn der dunklen Jahreszeit die Beleuchtung am Fahrzeug zu überprüfen und bei Bedarf in Ordnung zu bringen“, so Neumann. Doch nicht nur Abblend- und Fernlicht werden fachmännisch überprüft ...[weiterlesen]

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56 neue Fragen in der Prüfung
Ab dem 01.10.2015 gelten 56 neue amtliche Prüfungsfragen. Wer bis dahin seine Theorieprüfung noch nicht in trockenen Tüchern hat, sollte sich dringend mit dem neuen Material auseinandersetzen. Darauf sollten Sie Ihre Fahrschüler noch einmal verschärft hinweisen – bevor es böse Überraschungen gibt.Immerhin gibt es inzwischen klassenübergreifend bereits 87 sogenannte Film-Fragen, amtlich: „Fragen mit dynamischen Situationsdarstellungen“, die es teilweise ganz schön in sich haben. Bei der aktuellen Neuerung sind allein 21 Fragen dieses Typs hinzugekommen, im Grundstoff allgemein und im Zusatzstoff, dann meist gleichzeitig für mehrere Klassen. Seit ihrer Einführung vor eineinhalb Jahren haben sie mächtig an Bedeutung und Anzahl zugelegt.Einen Schwerpunkt des aktuellen amtlichen Updates bilden Fragen zum Thema Umweltschutz, Kraftstoffe und Verringerung des Kraftstoff-Verbrauchs, z. B. Frage 1.5.01-118 (rechts). Fahrschüler, die sich mit CLICK & LEARN 360° online für die Prüfung fit machen, haben schon seit längerem die Möglichkeit, den neuen Fragenkatalog zu laden und zu nutzen. Zum Stichtag werden dann alle Schüler automatisch auf den neuen Fragenkatalog umgestellt. Zum Beispiel, um sich mit einem weiteren Schwerpunkt der aktuellen Fragen vertraut zu machen, der sich mit Kutschen, Kutschfahrt und Reiter befasst, Bereichen, die bisher nicht oder nur am Rande im Fragenkatalog vorgekommen sind. Eine detaillierte Aufstellung aller neuen Fragen – inklusive Gegenüberstellung von „alten“ und den sie ersetzenden „neuen“ Fragen – hat die DEGENER-Redaktion für Sie zusammen- und zum Download bereitgestellt. Klicken Sie hier ...
 
Bildquelle (Prüfungsfragen): Verkehrsblatt

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Vorsicht: Frischlinge im Straßenverkehr!
In Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen ist es schon soweit, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein stehen kurz davor und dann folgen Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Ganz am Schluss sind – mit einer weiteren Woche Abstand – Baden-Württemberg und Bayern an der Reihe.Worum geht es? Das ist die aktuelle Ranking-Liste der Ferientermine der 16 Bundesländer, genauer: Das Ende der Sommerferien ist da, bzw. nah! Das bedeutet für Fahrschulen einerseits, dass einige Fahrschüler ihre für die Urlaubsreise unterbrochene Ausbildung jetzt fortsetzen oder eine Ausbildung gerade beginnen und andererseits, dass sich auch die Straßen wieder mit den heimgekehrten Arbeitnehmern füllen: Der Berufsverkehr wird wieder dichter, gereizter – und zum Schulanfang zusätzlich ergänzt um zahlreiche ungeübte Neulinge im Straßenverkehr. Eine Mischung, die insgesamt nicht ganz ungefährlich ist. Sicher: Fahrschüler in Fahrschulwagen halten sich – im Gegensatz zu vielen anderen, wie wir wissen – an die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten. Außerdem profitieren sie von der Erfahrung ihrer Begleiter, die zur Not per Doppelbedienung klärend eingreifen. Jedoch nehmen viele Kinder mit der Einschulung das erste Mal aktiv am Straßenverkehr teil. Die R+V-Versicherung hat das so zusammengefasst: Bei vielen Kindern gibt es einen für unsere Zeit symptomatischen Bewegungsmangel. Dadurch leidet auch die Reaktionsfähigkeit: Kinder, die sich wenig bewegen, reagieren langsamer als Kinder, die viel laufen, springen und herumtollen. Hinzu kommen entwicklungsbedingte Besonderheiten, die auch Autofahrer beachten müssen: Kinder haben grundsätzlich eine 2-3 fach längere Reaktionszeit als Erwachsene. Ihr Gesichtsfeld ist eingeschränkt: Aufgrund ihrer Körpergröße fehlt Ihnen oft der Überblick. Allein anhand von Geräuschen können Kinder die Richtung, aus der sich ein Auto nähert, noch nicht orten. Die Konzentrationsfähigkeit von Kindern ist viel geringer als die von Erwachsenen. Sie sind sehr leicht ablenkbar, besonders wenn sie als Verkehrsanfänger mit vielen neuen Eindrücken konfrontiert sind.* Oder, wenn sie in kleinen Grüppchen unterwegs sind ... [weiterlesen]
*Zitiert nach: R+V
 
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Fahrschüler – unbequeme Verkehrserzieher?
Fahrlehrer brauchen starke Nerven – nicht nur, was den Umgang ihrer „Eleven“ mit dem Fahrschulfahrzeug angeht. Noch viel mehr Nervenkraft brauchen sie für das Verhalten der anderen Straßenverkehrsteilnehmer gegenüber dem zukünftigen „Mitstreiter“. Denn das ist selten vorbildlich.Häufig werden Fahrschulfahrzeuge – z. B. durch das Dachschild weithin erkennbar – auf mehrspurigen Strecken innerorts frühzeitig überholt oder bedrängt. Doch nicht nur, weil Fahrschüler das jeweilige Tempolimit einhalten, nehmen viele andere sie als Hindernis wahr: Sie halten sich insgesamt an Regeln, die nicht jedem „Alleinfahrer“ ohne Fahrlehrerbegleitung klar sind – oder nicht einsichtig. Zum Beispiel das Zusatzzeichen 1012-35 „bei Rot hier halten“, häufig zu finden in engen Straßen, wo z. B. Linienbusse aus der Querstraße einbiegen müssen und dafür entsprechend Platz brauchen oder an Taxiständen. Hält also ein Fahrschüler rücksichtsvoll und wunschgemäß an einem solchen Zeichen, reagieren andere Fahrer häufig mit Unverständnis. Sie wären offensichtlich lieber weiter gefahren. Sicher, das Nichtbeachten einer vorgezogenen Haltelinie mit diesem Zeichen ist im Prinzip nicht strafbar, aber, so betont ein Sprecher des Automobilclubs Kraftfahrer-Schutz (KS), „das Missachten der vorgezogenen Haltlinie könnte verkehrsrechtlich als Behinderung gelten, wenn dadurch das Einfahren des Querverkehrs unnötig erschwert oder sogar verhindert werden sollte.“ Immerhin handele es sich um ein Verkehrszeichen, das der Erleichterung des Verkehrsflusses dient und das man selbst – das sei hier hinzugefügt, gern in Anspruch nimmt, wenn man selber gerade aus einer untergeordneten Straße hereingelassen werden möchte …Ein anderer Fall: Das Freihalten einer verstopften Kreuzung! [weiterlesen]
 
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Führerscheinantrag auch ohne Personalausweis:
Verwaltungsgerichtshof sieht „Redaktionsversehen“ in FeV

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof kippt eine Hürde für Asylbewerber, die in Deutschland den Führerschein machen wollen.

Entgegen einigen früheren gerichtlichen Entscheidungen bzw. Ministerialerlassen verschiedener Bundesländer aus den Jahren 2001-2003, hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof jüngst entschieden, eine „von der Ausländerbehörde nach dem Asylverfahrensgesetz ausgestellte Aufenthaltsgestattung ist ein für die Beantragung einer Fahrerlaubnis ausreichender amtlicher Nachweis über Ort und Tag der Geburt des Fahrerlaubnisbewerbers“ (Aktenzeichen: 2 A 732/14, siehe unten).

Anlass für das Urteil ist der Fall eines Asylbewerbers, der 2009 aus Afghanistan in die Bundesrepublik Deutschland eingereist war. Er besitzt keine amtlichen Nachweise seines Heimatlandes über Tag und Ort seiner Geburt. Über die Durchführung seines – noch laufenden – Asylverfahrens hat ihm die Ausländerbehörde eine sog. Aufenthaltsgestattung gemäß Asylverfahrensgesetz ausgestellt. Dieses Dokument enthält den Vermerk, dass die Angaben zur Person auf den eigenen Angaben des Inhabers beruhen. Der Fahrerlaubnisbehörde des Main-Kinzig-Kreises war das zu wenig, um den Mann im Jahr 2013 für den Erwerb der Fahrerlaubnis für die Fahrzeugklasse B zuzulassen. Sie lehnte seinen Führerscheinantrag mit der Begründung ab, „eine Aufenthaltsgestattung genüge nicht den Anforderungen der Fahrerlaubnis-Verordnung“.

In erster Instanz gab das Verwaltungsgericht Frankfurt dem Asylbewerber recht und verpflichtete den Main-Kinzig-Kreis, dem Antrag des Klägers auf Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klasse B auf der Grundlage der Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung als ldentitätsnachweis stattzugeben. Der Kreis legte Berufung ein und erntet nun von der nächsthöheren Instanz die gleiche Anordnung. Zur Begründung heißt es ... [weiterlesen]

 

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Kalt erwischt: Die erste Hitzewelle

 

Die Zukunft ist blau: Der Golf GTE von VolkswagenEs bleibt eines der rätselhaftesten Mysterien der Neuzeit: Die exakte Wetterprognose über längere Zeiträume hinweg. Schon der Begriff Vorhersage erinnert eher an ältere Kulturen, die Menschen mit solchen Fähigkeiten im besten Fall Seher oder Magier nannten. Es ist eine der letzten Bastionen der Unsicherheit, des Zufalls, die bei uns meist ausgerechnet im Anschluss an die harten Fakten der Nachrichten gesendet wird.

Nur so ist es zu erklären, dass gelegentlich – z. B. in einem Sommer wie diesem – beinahe wie aus dem Nichts eine Hitzewelle über das ganze Land geht, auf die nur wenige richtig vorbereitet sind. Wen es jetzt sprichwörtlich „kalt erwischt“, der kommt ganz schön ins Schwitzen. Das gilt besonders für den Fahrten im Auto. „Schon bei einer Innenraumtemperatur von 25 Grad nehmen Fahrfehler zu. Konzentration und die Sehschärfe nehmen mit steigender Temperatur ab,“ warnt die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Das kann auch im Fahrschulwagen unerwünschte Konsequenzen haben. Denn die Hitze bedeutet auch Stress für die Fahrer, warnen die Experten weiter: „Hochsommerliche Temperaturen und große Hitze im Auto fördern einen aggressiven Fahrstil und verlängern die Reaktionszeit, was im Straßenverkehr im schlimmsten Fall zu schweren Unfällen führen kann.“

Als Gegenmaßnahme empfehlen sie die Bedienung der – zum Glück heute weit verbreiteten – Klimaanlage, die allerdings ebenfalls gelernt sein will. Die wichtigsten Tipps der GTÜ: Auch mit Klimaanlage im Auto möglichst im Schatten parken. Vor Fahrtantritt Türen und Fenster kurze Zeit geöffnet lassen, damit die überhitzte Innenraumluft entweicht, bei Fahrtantritt Klimaanlage und Lüftung auf maximale Leistung stellen. Die ersten zwei Minuten mit geöffneten Fenstern und ggf. offenem Schiebedach fahren. Erst danach Fenster und Schiebedach wieder schließen. Für Vielfahrer oder Urlaubsreisende empfehlen sich außerdem noch andere Utensilien, z. B. ein Kühlbox im Kofferraum mit kühlen Getränken oder auch Feuchttücher, mit denen man Hände, Lenkrad und gelegentlich die Stirn kühlend reinigen kann. Denn wer sich allein auf die kühlende Wirkung der Klimaanlage verlässt, geht trotzdem Risiken wie z. B. Kopfschmerzen ein... [weiterlesen]

 

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Problem Praxis 2: Mehr Verkehrsfluss durch den Reißverschluss

 

Laut einer aktuellen Umfrage fahren 67 Prozent der Verreisenden in Deutschland dieses Jahr mit dem Auto in den Sommerurlaub (CosmosDirekt). Viele stark befahrene Strecken leiden besonders im Winter und müssen bei gutem Wetter – also jetzt – repariert werden. Damit die Reparaturen kein Flickwerk bleiben, wird während der Arbeiten die eine oder andere mehrspurige Fahrbahn von zwei auf einen oder von drei auf zwei Fahrstreifen verengt. Probleme bereiten diese Bereiche dann häufig zu den Hauptreisewellen.
Dabei könnte der Verkehr in vielen Fällen auch hier reibungslos fließen. Darauf weist jetzt ein Infoblatt des Auto Club Europa (ACE) unter dem Titel „Damit der Reißverschluss nicht klemmt“ hin. In vielen Fällen verursache der falsche Umgang mit bevorstehenden Engstellen die größten Probleme: „Schon deutlich vor einer Engstelle wechseln viele Autofahrer auf die verbleibenden Fahrstreifen, andere nutzen die Chance, um ein paar Meter gutzumachen. Am Ende stehen dann alle,“ stellen die Verfasser fest.
Daher haben sie die Situation noch einmal sortiert und verweisen zuerst auf die Straßenverkehrsordnung:
„Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlussverfahren).“ (§ 7 StVO, Absatz 4)
Kern der Vorschrift sei die Anordnung, erst unmittelbar vor der Engstelle auf die freie Spur zu wechseln. Inzwischen weisen vermehrt Schilder mit der Aufschrift wie „Reißverschluss erst in 200 Metern“ darauf hin, dass der Fahrbahnwechsel erst dann erfolgen sollte: „Wer sich schon mehrere hundert Meter vor dem Ende des Fahrstreifens einfädelt, verschenkt Platz und kann im schlechtesten Fall sogar einen Stau verursachen oder verlängern,“ heißt es in dem ACE-Blatt weiter. Ist man an der Engstelle angelangt, wird nach der Methode verfahren: „Einfädeln und einfädeln lassen“.
Weitere Argumente, warum man die blockierte Spur bis zum Ende nutzen sollte, und ob es zulässig ist, rechts schneller als links zu fahren, finden Sie hier

 

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Problem Praxis: Nicht immer freie Fahrt durch die Rettungsgasse

 

Sommerzeit ist Urlaubszeit – und Reisezeit: Gerade zu Ferienbeginn drängen voll besetzte Autos mit schwerem Gepäck auf die Autobahnen, den weit entfernten Urlaubszielen entgegen! – Doch viele Fahrer, die sonst nur den Weg zur Arbeit und zum Einkauf mit dem Auto bewältigen, scheinen zu wenig Routine mit diesen Verkehrswegen zu haben. Oder ihre Fahrausbildung ist schon zu lange her: Jedenfalls klagen Rettungskräfte immer wieder über versperrte Spuren auf Autobahnen, sei es durch Unwissende oder Schaulustige, die die Retter ausbremsen. Verzögerungen, die für Hilfebedürftige durchaus lebensbedrohlich werden können! – Daher mahnen Feuerwehren und Rettungsdienste, Behörden und Automobilclubs gerade zu Beginn der Ferien eindringlich alle Verkehrsteilnehmer, sich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten.

Die Gesetzeslage ist eindeutig: „Stockt der Verkehr auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung, müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Richtungsfahrbahn, bei Fahrbahnen mit drei Fahrstreifen für eine Richtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen, eine freie Gasse bilden.“ (Straßenverkehrsordnung – StVO, § 11 Besondere Verkehrslagen, Abs. 2).

Junge Fahrer bzw. solche, die ihre Ausbildung gerade erst abgeschlossen haben, sind hier durchaus im Vorteil. Denn häufig seien „gestandene“ Verkehrsteilnehmer komplett überfordert, wenn hinter ihnen ein Blaulichtfahrzeug auftaucht, sagt Jan Krüger, Sprecher der Polizeiinspektion Harburg im NDR: „Da treten manche auf die Bremsen und bleiben mitten auf der Fahrbahn stehen, andere werden immer langsamer, fahren aber weiter vor dem Rettungswagen her.“ Das koste wertvolle Minuten. Offenbar sei den meisten Autofahrern nicht klar: Schon bei den ersten Anzeichen von Staus muss auf mehrspurigen Straßen eine Rettungsgasse quasi vorsorglich gebildet werden – unabhängig davon, ob es einen Unfall gab. Denn, so der NDR-Bericht weiter, „ist der Verkehr erst einmal zum Stillstand gekommen, tun sich die meist dicht stehenden Autofahrer noch schwerer, Platz zu machen.“ (NDR 2013)

Um die Unsicherheiten einiger Verkehrsteilnehmer zu zerstreuen, hat sich der ADAC dem Thema ausführlich gewidmet und sozusagen eine „Merk-Grafik“, eine bildliche Merkhilfe veröffentlicht… [weiterlesen]

 

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Beliebt, aber gefährlich: Kleintransporter-Crashtests decken Risiken auf

 

Die Zukunft ist blau: Der Golf GTE von VolkswagenSie sind beliebt in allen Bereichen. Kurier-, Express- und Paket-Dienste (KEP) nutzen sie, Speditionen – und auch für Privatleute zählen sie bei größeren Transporten zur ersten Wahl. Denn sie dürfen mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B gefahren werden – ohne besonderes Training oder eine gründliche Einweisung. Dabei sind die sogenannten Kleintransporter inzwischen ganz schön groß und unübersichtlich geworden. Selbst für Profis. Angesichts der hohen Unfallbeteiligung haben sich die Versicherer jetzt in Crashtests einen Überblick über die Risiken verschafft. Sie kommen zu beunruhigenden Ergebnissen: „Die schnellen, schweren und unübersichtlichen, etwa 2,2 Millionen Kleintransporter in Deutschland verursachen knapp die Hälfte aller Unfälle mit Personenschaden, an denen Güterkraftfahrzeuge beteiligt sind. Der Kraftfahrtversicherer AXA zeigt in aktuellen Crashtests, welche Risiken Kleintransporter für ungeübte, aber auch routinierte Fahrer sowie für Fußgänger bergen. AXA fordert mit einer Instruktions- und Weiterbildungspflicht konkrete Präventionsmaßnahmen.“

Die Zahlen sind alarmierend: Laut Kraftfahrt-Bundesamt seien bei Unfällen mit Güterkraftfahrzeugen immer häufiger Kleintransporter beteiligt. „Von 1995 bis 2013 stieg die Zahl der Kleintransporter-Unfälle mit Personenschaden um mehr als zehn Prozent. In mehr als 63 Prozent der Fälle sind Lieferwagen-Fahrer nach Einschätzung der Polizei auch die Hauptunfallverursacher. Die Schadendaten der AXA Versicherung AG belegen, dass Kleintransporter bis 3,5 Tonnen vergleichsweise häufig in Schäden verwickelt sind. So verursachten privat genutzte Kleintransporter 44 Prozent mehr Sachschäden in der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung als Personenkraftwagen. Das heißt: Lieferwagen bis 3,5 Tonnen verursachen nicht nur häufiger Schäden, die von ihnen verursachten Schäden sind oft auch besonders heftig.“ (AXA)

Dabei seien besonders Gelegenheitsfahrer mit den Dimensionen überfordert: Sie „nutzen Kleintransporter am häufigsten für Umzüge oder nach einem Möbelkauf. Sie sind meist männlich, Städter und zwischen 25 und 54 Jahre alt. Dies zeigt eine Studie, die im Auftrag der AXA Winterthur und der Stiftung für Prävention in der Schweiz durchgeführt wurde.“ Doch auch routinierte, gewerbliche Lieferwagenfahrer verursachen überdurchschnittlich viele Unfälle. Denn die Fahrzeuge sind bei Unternehmen äußerst beliebt – auf eine vernünftige Vorbereitung der Fahrer wird aber häufig verzichtet, die erworbene Fahrerlaubnis scheint Befähigung genug. Zur Untersuchung der besonderen Unfallfolgen dieser Fahrzeugart haben die Versicherer spezielle Crashtests durchgeführt … [weiterlesen]

 

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Technik gegen „Tödliche Winkel“: Zu aufwändig oder zu teuer?

 

Die Zukunft ist blau: Der Golf GTE von VolkswagenImmer wieder werden sie zu Winkeln des Todes: Die sogenannten Toten Winkel der Außenspiegel, besonders im Stadtverkehr mit großen Fahrzeugen. Tote Winkel sind die schmalen Bereiche neben dem Fahrzeug, die vom Fahrer auch beim besten Willen nicht über die Spiegel eingesehen werden können.

Betroffen sind Busse und Lkw – ihre Opfer meist Fußgänger oder Radfahrer, die die Gefahr unterschätzen und möglicherweise einfach davon ausgehen, dass sie gesehen werden. Doch das ist – trotz intensiver Bemühungen – nicht der Fall. Bereits vor acht Jahren hatte die EU für alle Neufahrzeuge ein System mit zusätzlichen Anfahr- und Weitwinkel-Außenspiegeln vorgeschrieben, das den Toten Winkel bestmöglich ausmerzen sollte und schließlich an allen Nutzfahrzeugen bis Erstzulassung 2000 nachzurüsten war: „Viele der tödlichen und schweren Unfälle zwischen schweren Lkws und schwächeren Verkehrsteilnehmern passieren aufgrund der schlechten Sicht und der Toten Winkel der Nutzfahrzeuge. Um diese Unfälle in Zukunft zu vermeiden, hat die EU beschlossen, dass neu zugelassene Fahrzeuge seit dem 26. Januar 2007 mit neuen Spiegeln versehen sein müssen. Für Nutzfahrzeuge mit einer Erstzulassung ab 2000 gilt eine Nachrüstpflicht vom 01. Oktober 2008 bis zum 01. April 2009.“ (GTÜ-Info 2008)

Dennoch konnten die zusätzlichen Spiegel den Toten Winkel nur verkleinern. Zwar genug, um die Unfallzahlen ebenfalls zu verringern, doch eben nicht vollständig. Und während die Hersteller nicht müde wurden, immer neue Assistenzsysteme auf den Markt zu bringen, gerieten die Toten Winkel beinahe wieder in Vergessenheit. Autobahntaugliche Systeme wie Spurhalteassistent, Abstandswarner, Müdigkeitserkennung sowie Brems- und Notbremsassistent hatten Vorrang. Jetzt wenden sich die Hersteller wieder intensiver dem Nahbereich – und damit dem innerstädtischen Verkehr – zu. Nicht zuletzt wegen der tragischen Unfälle, die immer noch passieren. Wegen der oft lebenslangen körperlichen und seelischen Folgen für die Unfallopfer und wegen der psychischen Belastung für die – nicht immer schuldhaften – Unfallfahrer. Da wundert es nicht, dass neben der Daimler-Ankündigung eines Abbiegeassistenten in technischer Serienreife nun auch die Speditionen aktiv werden ... [weiterlesen]
 

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Ach Du Schreck: ein Pedelec!

© DEGENEREs gibt viele Gründe, aufs Rad zu steigen. Die laufenden Kosten sind gering, es braucht wenig Platz und fördert die Gesundheit. Und es zählt derzeit wieder zu den innovativen Fortbewegungsmitteln – dank neuester Technik: Fahrräder mit Elektromotor.
Sie helfen, längere Strecken oder auch die eine oder andere Steigung problemlos zu meistern.
Sie machen das Radeln auch für ältere und weniger sportliche Menschen attraktiv. Dabei kommen sie so umweltfreundlich und harmlos daher – als wären sie ganz normale Fahrräder.
„Unfälle mit Elektrofahrrädern nehmen dramatisch zu“, melden die Stuttgarter Nachrichten Anfang der Woche und zitieren die Unfallstatistik der Region: „Acht Tote, 108 Schwer- und 226 Leichtverletzte: Die Unfälle mit Elektrofahrrädern spielen in der Unfallstatistik der Polizei eine immer größere Rolle.“* Und dabei geht es nicht um die kennzeichen- und fahrerlaubnispflichtigen E-Bikes, die bis zu 45 km/h schnell fahren können. Schon mit einem fahrerlaubnisfreien Pedelec, das die Tretkraft bis 25 km/h mit 250 Watt Leistung unterstützt, kann es zu gefährlichen Begegnungen kommen. Laut Stuttgarter Nachrichten machen Polizei und Verkehrsexperten zwei Hauptunfallursachen aus: Zum einen unterschätzten Autofahrer die Geschwindigkeit der herannahenden elektrischen Räder, zum anderen seien sich die Pedalritter oft nicht ihrer höheren Grundgeschwindigkeit bewusst und verlören die Kontrolle. Dazu komme noch ein weiterer wichtiger Faktor, der besonders die Unfallfolgen für die Radler sehr negativ beeinflusst: „Eine Helmpflicht gilt für E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis zu 25 km/h nicht – wie bei normalen Fahrrädern. 70 Prozent der getöteten Radfahrer im Land waren ohne Helm unterwegs.“
Sprechen Sie doch einmal Ihre Fahrschüler auf eigene Erfahrungen mit Pedelecs an: Gibt es welche im familiären Umfeld; ist schon einmal jemand darauf gefahren; welche Probleme können sich ergeben?
Für Fahrschüler und Autofahrer gilt: Pedelecs sind von Fahrrädern kaum zu unterscheiden. Sie werden gern auch von älteren Menschen benutzt, die deshalb umso folgenschwerer unterschätzt werden. Achten Sie auf Fahrweise und Geschwindigkeit: Man kann den Elektroantrieb am scheinbar mühelosen Treten erkennen.
Vermeintliche „Radfahrer“, die Sie als langsam einschätzen, überraschen an Kreuzungen und Einmündungen mit raschem Antritt und höherem Tempo (vgl. DEGENER Lehrbuch „Pkw fahren“, S. 7-15). Eine ausführliche Behandlung finden Sie auch im DEGENER Unterrichtsprogramm SCAN & TEACH
® .DiH (Redaktion)

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Ab 01.05.2014 neue Punkteregelung

Am 1. Mai 2014 trat die Neuregelung des Punktesystems in Kraft. Das neue Fahreignungsregister  löst das alte 

Verkehrszentralregister ab.

 

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Fahreignungsseminare FES - „Upgrade“-Seminare gestartet

© DEGENERMit der Erneuerung des Flensburger Punktsystems geht auch eine Neuauflage der Seminare für punkteauffällige Kraftfahrer einher. Wie der Vorgänger soll auch das neue Seminar mehrfach verkehrsauffällige Kraftfahrer dabei unterstützen, ihr Fahrverhalten zu ändern und sich zukünftig im Straßenverkehr regelkonform zu verhalten. Neu ist allerdings die Aufteilung in eine verkehrspädagogische (Fahrlehrer) und eine verkehrspsychologische Teilmaßnahme (Verkehrspsychologen).
Während das bisherige Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) unverändert weiter besteht, ersetzt das neue Fahreignungsseminar (FES) im Rahmen des Fahreignungsregisters (FAER) das bisherige Aufbauseminar für Punkteauffällige (ASP) komplett.
Die Übergangsregelung bestimmt: Aufbauseminare, die im Rahmen der alten (An-) Ordnung „noch bis zum 30.04.2014 angeordnet und auch schon begonnen worden sind, sind bis zum 30.11.2014 nach altem Recht zu Ende zu bringen. Ist noch nicht mit dem Aufbauseminar begonnen worden, kann wahlweise auch die verkehrspädagogische Teilmaßnahme des neuen Fahreignungsseminars besucht und damit der Anordnung Genüge getan werden.“ (1)
Für die Erlaubnis zur Durchführung einer verkehrspädagogischen Teilmaßnahme benötigen Fahrlehrer mit Seminarerlaubnis allerdings ab dem 1. Mai das sogenannte UPGRADE ... [weiterlesen]

Quelle:
(1) Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Wer noch vor dem 1. Mai seine Seminar-Anordnung im Briefkasten findet, kann demnach allein durch die Teilnahme am verkehrspädagogischen Teil seine Pflicht abgelten – und den verkehrspsychologischen Teil auslassen.

 DiH (Redaktion)

Quelle: DEGENER Verlag GmbH, Ikarusallee 34, 30179 Hannover


Ab 01.04.2014 neue Prüfungsfragen zur Theorie

Sind Sie fit für die Premiere der „bewegten Prüfungsfragen“?
© DEGENER VerlagWährend in Hollywood die frisch gekürten Oscar-Preisträger gerührt ihre Trophäen im Regal oder auf dem Kaminsims verstauen, bereiten sich in ganz Deutschland Fahrschüler und ihre Fahrlehrer auf die neuen, so genannten „bewegten Situationsdarstellungen“ vor: Abseits des große Rummels, sozusagen „außer Konkurrenz“ zum Oscar schicken sich die neuen Kurzfilmproduktionen an, die starren Prüfungsbilder der Vergangenheit zu beleben.
Dass das nicht überall als Erleichterung der theoretischen Führerscheinprüfung angesehen wird, werden Sie an den Rückfragen Ihrer Fahrschüler sicher bald bemerken. Für manchen Fahrschüler wird die Beantwortung der Fragen, die überwiegend den Fehler-Wert 5 haben, durch die Bewegung jedenfalls nicht unbedingt erleichtert.
Die richtigen Antworten erfordern die Konzentration auf den Ablauf, die Beobachtung von Verkehrsgeschehen, Innen- und Außenspiegel, Tacho und Blinkkontroll-Leuchte und das Erkennen entstehender Gefahren. Dabei sind entscheidende Faktoren Faktoren im Schlussbild, das zur Frage gezeigt wird, manchmal gar nicht mehr zu sehen.
Das sind hohe Anforderungen, die Fahrschüler kaum ohne Hilfe bewältigen können. Eine intensive Hilfe für alle Filme können Sie im Theorieunterricht aber beim besten Willen nicht unterbringen, denn diese Fragen allein dürfen nicht zum Unterrichtsschwerpunkt werden.
Die FILM AB!-Cheats bieten eine sinnvolle Alternative: Als „Filmführer“ mit Lernkontrolle für Fahrschüler helfen sie – ebenso wie die in den DEGENER-Lehrbüchern bewährten Cheats bei problematischen Prüfungsfragen – beim individuellen Lernen, Vorbereiten und Üben. Daneben bieten sie eine ideale Grundlage für Diskussionen im Unterricht. Eine Grundlage, mit der Sie als Fahrlehrer ohne zeitaufwändige Vorbereitung direkt in die Aufarbeitung der Fragen einsteigen können.
So sind Sie – wie Ihre Schüler – optimal vorbereitet auf die Premiere der Film-Fragen im April!

 DiH (Redaktion)

Quelle: DEGENER Verlag GmbH, Ikarusallee 34, 30179 Hannover